Neuer Buchstabe bringt neue Optionen für die mediengestützte Kommunikation

Irgendwie ist die Rechtschreibreform der deutschen Sprache vom Sommer 2017 bei mir spurlos vorübergezogen – doch jetzt war sie echt hilfreich!

Denn es gibt nun offiziell einen neuen Buchstaben in der amtlichen Deutschen Schrift: Das Große Scharfe-S

Nicht oft aber doch hin und wieder fehlte – auch mir – der Buchstabe bei der Gestaltung von Schriftbotschaften … die mit Grüßen, Blumensträußen, Spaß oder Fußball zu tun hatten … nicht zuletzt bei allen Straßennamen, die man gern großgeschreiben hätte.

Trarraaa! Hier ist das kleine ß als Großbuchstabe:

So – und was machen wir jetzt damit?
Passend zu den ersten Frühlingssonnenstrahlen ein kleines Meme:

 

Wikipedia hat übrigens Lösungen parat, für all jene, die den neuen Buchstaben gern verwenden wollen, ihn aber nicht auf der Tastatur finden.
Kleiner Tipp aus eigener Erfahrung zum Großen ẞ … Copy&Paste hilft!
Viele Freie* Schriftarten haben den neuen Buchstaben übrigens schon seit 2008 in ihrem Zeichenrepertoire, als der Buchstabe in den internationalen Unicode-Standard aufgenommen wurde.


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Equal Pay Day … DIY „sich(t)bar machen“

Der diesjährige Equal Pay Day fällt in Österreich auf den

27. Februar 2018 = EPD:AT

Das Datum ergibt sich aus dem DurchSCHNITT der EinkommensSCHERE  zwischen weiblichen und männlichen Arbeiter*innen, Angestellten, Vertragsbediensteten und Beamt_innen.
Im Schnitt erhalten ganzjährig vollzeitbeschäftigte Frauen in Österreich 15,9% weniger Geld als ihre Kollegen. Umgerechnet arbeiten Frauen hierzulande heuer 58 Tage unbezahlt.
[Quelle: EPD-Factsheet 2018 für Österreich (PDF), Zahlen von der Statistik Austria]

Somit erhalten Frauen heuer erst ab dem 27.2.2018 gleichviel Geld für ihre Arbeit – das sollte nicht nur bewusst sondern auch sichtbar gemacht werden – z.B. mit einer rasch selbstgemachten Equal-Pay-Schleife für 100% Einkommensgerechtigkeit!

  • Grün ist die Hoffnung auf 100% Equal Pay …
  • kann nach Belieben mit allerlei PINs fixiert werden …
  • und hilft, das das gemeinsame Thema Equal Pay sichtbar zu machen …
  • … egal ob als Frau oder Mann, denn Gleichstellung bringt für alle Vorteile!
  • Gelegenheit zum Gemeinsam-Schleife-Basteln gibt’s am 27.2.2018 – von 12.30-13:30 im Wiener Antiquariat Klabund (gegenüber der Nationalbank ;)
  • Gelegenheiten zum Tragen der EP-Schleife siehe unten!

Equal Pay Day Aktionen und Initiativen gibt es an vielen Orten und in vielen Ländern – denn Thema/Problem/Hoffnung ist global. Damit gibt es auch allerlei Termine und Gelegenheiten, die selbstgemachte Equal-Pay-Schleife immer wieder öffentlich sichtbar zu machen … und z.B. mit #EqualPay #EqualPayDay #Einkommensgerechtigkeit #GenderPayGap … sichtbar zu halten.

Aktuell z.B. hier www.equal-pay-day.at

8. März – Weltfrauentag = Welttag für Frauenrechte!

Gelegenheit zum Ausführen der Equal-Pay-Schleifen gibts bei Allerlei Veranstaltungen (in Wien) auf 8Maerz.at rund um den Internationalen Frauentag – zusammengetragen & zusammengestellt stellt von Eva – ThanX!


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Allerl-EIS aus Paletten

EIS aus Euro-Paletten?
Also das war mir neu!

Die Alltagsnorm DIN EN 13698 der internationalen Transportlogistik im Rahmen des Europool Tauschsystems … existiert zwar seit mehr als 50 Jahren, sie hat jedoch erst in letzter Zeit die Branchengrenzen gesprengt. Umgangssprachlich als Euro-Palette in allerlei Anwendungsfeldern im Einsatz entwickelte sich das Normteil zu einer Art Wundermaterial. Wobei das „Art“ durchaus auch im Sinne von Kunst zu verstehen ist.

Euro-Paletten werden in allerlei Möbel verwandelt: Regale, Sitzbänke, Tische und Tischerl … Auch als Blumenkisterl, Gartenbegrenzungen oder  Hochbeet-Konstruktionen … sind mir diese markenrechtlich geschützten Standardteile in ihrer Anwendungs- & Gestaltungsvielfalt bereits untergekommen …

Aber als ich dann sah, dass jemand EIS aus Euro-Paletten gemacht hat, war ich echt schwer begeistert!

Euro-Paletten zum Wort EIS gestaltet - sehr cool!
EIS aus Euro-Normpaletten – COOL!

Und ich bin gespannt, was da wohl noch alles möglich wird, wenn allerlei Gestaltungsfreiheit alte Normierungen von ihren Vorgaben befreien und dadurch Neues entsteht :)


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Warum? … bitte weiterfragen!

Motorrad parkt zwischen den Behindertenparkplätzen und macht sie so unbenutzbar - Barrierefreiheit gehört erklärt.
Barrierefreiheit gehört erklärt nicht einfach verordnet.

An diesem Bild ist gut zu erkennen, wohin mangelndes Wissen über die (Hinter)Gründe für barrierefreie Parkplatzgestaltung führt.

KnowHow & KnowWHY!

Ich hatte bei der Parkplatz-Situation ein Deja-vu! Denn mein Leitprinzip für e-Skills und Medienkompetenz: „KnowHow & KnowWHY“ … ist aktueller denn je – nicht nur rund um Barrierefreiheit. Regeln, Entscheidungsprozesse, Zusammenhänge und Konsequenzen müssen kommuniziert, erklärt und vermittelt werden – um eigenständiges & eigenverantwortliches Handeln zu ermöglichen!

Gleichzeitig darf man aber auch selbst nicht aufhören zu fragen: WARUM? Warum wird für Verkehrsschilder und Straßenbemalung gezahlt – aber nicht für Informationsangebote über den Sinn & Zweck dieser Maßnahmen?

Kürzlich erzählte mir eine Rollstuhlfahrerin, dass sie einen Motorradfahrer gefragt hat: Warum parken Sie auf den neuen Leitstreifen für Blinde?
Der Fahrer war ehrlich überrascht und antwortete: Das wusste ich nicht, ich dachte die Streifen wären Kunst.
Das Motorrad wurde sofort umgeparkt und der Fahrer wird wohl auch in Zukunft kein Leitsystem – egal wo – mehr verstellen. Ein kurzes Warum hat die Zukunft verbessert :)

Ich werd ab sofort „Warum!“ nicht mehr als Frage sondern als Appell zum Nachfragen formatieren … Vielleicht kann mir ja mal jemand erklären: Warum/Wann haben wir aufgehört, etwas wirklich verstehen zu wollen?


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Alle spielen mit-einander Karten

eDay’2017 – das Motto „Digitalisierung er/leben“
… und was begeistert mich besonders: Ein analoges Kartenspiel!

Collage aus Spielkarten, Braille-Alphabet, TSB-Logo
eDay-Fundstück: analoges Kartenspiel von TSB.or.at

Warum ich ausgerechnet was Analoges vom eDay mitgenommen hab?
TSB (Transdanubia – Technik für Sehbehinderte & Blinde) hat Spielkarten entwickelt – und produziert diese auch selbst – mit denen Sehende, Sehbeeinträchtigte und Blinde gemeinsam Daddeln – oder auch gegeneinander Zocken – können. Vielerlei optische und haptische Gimmicks für allerlei Vorlieben und Bedürfnisse sind integriert – und sogar das Geheimnis für einen Zaubertrick wurde eingebaut. Und der Clou dabei: Die Rückseite kann individuell an die jeweiligen Auftraggeber/innen – z.B. mit Logo, Slogan und/oder Bildmotiv – angepasst werden.

Damit möglichst viele von diesen analogen Spielkarten erfahren, schick ich die Info hiermit in die digitale Welt hinaus – mit dem Vorschlag: Leute! Holt euch das Kartenset (z.B. online) und setzt euch mal wieder analog mit euren Fans, Freund/innen und Follower/innen zum Spielen zusammen.

Mediengestaltung die alle begeistern kann – nicht nur mich :)

Auf der Webseite von TSB.or.at gibt’s auch noch andere, geniale Lösungen für alltägliche Aufgaben: z.B. eine Minikamera für Brillen, die einem alles mögliche vorliest – von Webseiten, über Infoblätter und Roll-ups … bis hin zum Kleinstgedruckten in Verträgen und Beipackzetteln.


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