Grußkärtchen … miXed-media & cross-medial

Hiermit darf sich jede*r von den Wünschen für ein besinnliches Fest 2018 & ein gutes Jahr 2019 angesprochen – und vielleicht auch von einzelnen Details der Collage inspiriert – fühlen!

Für alle, die gern so ein miXed-media kARTerl selber basteln wollen, hier ein paar Tipps … zum Erstellen, Digitalisieren, Bildbearbeiten und cross-medialen Verwenden.

  • Ein alter Buchdeckel bildet bei mir den Motiv-Hintergrund … es eignet sich aber sicher auch Geschenkpapier oder Dekopapier.
  • Als durchgängigen Glitzerfaden hab ich ein Stück altes Geschenkband genommen – das hält die Teilchen dann auch etwas auf Linie.
  • Als Motive hab ich einfach einiges zusammen gelegt, das rumlag, das größenmäßig zusammenpasst und zeitgemäß festlich trapiert werden kann: ein obligatorisches Tannenzweigerl, eine in Form geschnittene und gepresste Mandarinenschale, ein Origami-Stern aus einer alten Buchseite, ein gefalteter Papierstreifen als Minibuch, eine Erdnuss als Christkinderl, ein abgefallenes Blatt mit interessanter Form sowie ein Mini-Glücksschweinderl aus Allerlei Küchenkastl-Fundstückchen: Kichererbse, Linsen, verschiedene Nudeln.
  • Das Arrangement wurde mit der Kamera digitalisiert (also abfotografiert ;) und anschließend per Bildbearbeitung mit Texten und Rahmen zu einem Grußkärtchen weitergestaltet.
  • Den Kartenrahmen hab ich vom letzten Jahr übernommen – es kann aber jedes andere Kärtchen mit schönem Rand gescannt und zugeschnitten werden. Oder einfach selbst einen hübschen Rahmen zeichnen und bemalen oder bekleben – und anschließend für die Bildbearbeitung einscannen.
  • Die Texte wurden mit einer altmodischen Standardschrift in das Kärtchen eingebaut – das fand ich passend. Aber es gibt natürlich auch viele hübsche, festliche oder megamoderne, freie Schriften im Internet – je nach Wunsch, Geschmack oder Effekt.
  • Das fertige Grußkärtchen wurde digital als eCard in Webqualität gespeichert … und auch bereits per Mail versandt und hier in die Webseite eingebaut.
  • Jetzt dann wird das Kärtchen noch in Druckqualität gespeichert und als analoges Foto ausgedruckt. Als Postkarte oder Briefbillet kann es leider nicht mehr rechtzeitig zum diesjährigen Fest verschickt werden, aber ein paar ausgewählte Menschen bekommen die verkleinerte, analoge Variante als Geschenkanhänger an ein kleines Präsent gebunden. Die Festtagsgrüße werden dann bei der Überreichung auch verbal und mit einem persönlichen Lächeln übermittelt :)

Soviel mal zur Inspiration eines mixed-media Weihnachtskärtchens zur cross-medialen Verwendung … falls sich jemand inspiriert fühlt und noch in letzter Minute aktiv werden will!
Viel Spaß!

Vielleicht entwickelt ja bereits jemand Pläne für ganz persönliche Ostergrüße, individuelle Geburtstagswünsche etc. oder hat Ideen für multifunktionale Dankeskärtchen für allerlei Gelegenheiten geschmiedet?

Mixed-media Gestaltungsunterstützung für cross-mediale Verwendungszwecke gibt’s gern perönlich von A-KM :: Klaudia wieder ab 2019 …


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Neuer Buchstabe bringt neue Optionen für die mediengestützte Kommunikation

Irgendwie ist die Rechtschreibreform der deutschen Sprache vom Sommer 2017 bei mir spurlos vorübergezogen – doch jetzt war sie echt hilfreich!

Denn es gibt nun offiziell einen neuen Buchstaben in der amtlichen Deutschen Schrift: Das Große Scharfe-S

Nicht oft aber doch hin und wieder fehlte – auch mir – der Buchstabe bei der Gestaltung von Schriftbotschaften … die mit Grüßen, Blumensträußen, Spaß oder Fußball zu tun hatten … nicht zuletzt bei allen Straßennamen, die man gern großgeschrieben hätte.

Trarraaa! Hier ist das kleine ß als Großbuchstabe:

So – und was machen wir jetzt damit?
Passend zu den ersten Frühlingssonnenstrahlen ein kleines Meme:

 

Wikipedia hat übrigens Lösungen parat, für all jene, die den neuen Buchstaben gern verwenden wollen, ihn aber nicht auf der Tastatur finden.
Kleiner Tipp aus eigener Erfahrung zum Großen ẞ … Copy&Paste hilft!
Viele Freie* Schriftarten haben den neuen Buchstaben übrigens schon seit 2008 in ihrem Zeichenrepertoire, als der Buchstabe in den internationalen Unicode-Standard aufgenommen wurde.


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Equal Pay Day … DIY „sich(t)bar machen“

Der diesjährige Equal Pay Day fällt in Österreich auf den

27. Februar 2018 = EPD:AT

Das Datum ergibt sich aus dem DurchSCHNITT der EinkommensSCHERE  zwischen weiblichen und männlichen Arbeiter*innen, Angestellten, Vertragsbediensteten und Beamt_innen.
Im Schnitt erhalten ganzjährig vollzeitbeschäftigte Frauen in Österreich 15,9% weniger Geld als ihre Kollegen. Umgerechnet arbeiten Frauen hierzulande heuer 58 Tage unbezahlt.
[Quelle: EPD-Factsheet 2018 für Österreich (PDF), Zahlen von der Statistik Austria]

Somit erhalten Frauen heuer erst ab dem 27.2.2018 gleichviel Geld für ihre Arbeit – das sollte nicht nur bewusst sondern auch sichtbar gemacht werden – z.B. mit einer rasch selbstgemachten Equal-Pay-Schleife für 100% Einkommensgerechtigkeit!

  • Grün ist die Hoffnung auf 100% Equal Pay …
  • kann nach Belieben mit allerlei PINs fixiert werden …
  • und hilft, das das gemeinsame Thema Equal Pay sichtbar zu machen …
  • … egal ob als Frau oder Mann, denn Gleichstellung bringt für alle Vorteile!
  • Gelegenheit zum Gemeinsam-Schleife-Basteln gibt’s am 27.2.2018 – von 12.30-13:30 im Wiener Antiquariat Klabund (gegenüber der Nationalbank ;)
  • Gelegenheiten zum Tragen der EP-Schleife siehe unten!

Equal Pay Day Aktionen und Initiativen gibt es an vielen Orten und in vielen Ländern – denn Thema/Problem/Hoffnung ist global. Damit gibt es auch allerlei Termine und Gelegenheiten, die selbstgemachte Equal-Pay-Schleife immer wieder öffentlich sichtbar zu machen … und z.B. mit #EqualPay #EqualPayDay #Einkommensgerechtigkeit #GenderPayGap … sichtbar zu halten.

Aktuell z.B. hier www.equal-pay-day.at

8. März – Weltfrauentag = Welttag für Frauenrechte!

Gelegenheit zum Ausführen der Equal-Pay-Schleifen gibts bei Allerlei Veranstaltungen (in Wien) auf 8Maerz.at rund um den Internationalen Frauentag – zusammengetragen & zusammengestellt stellt von Eva – ThanX!


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Allerl-EIS aus Paletten

EIS aus Euro-Paletten?
Also das war mir neu!

Die Alltagsnorm DIN EN 13698 der internationalen Transportlogistik im Rahmen des Europool Tauschsystems … existiert zwar seit mehr als 50 Jahren, sie hat jedoch erst in letzter Zeit die Branchengrenzen gesprengt. Umgangssprachlich als Euro-Palette in allerlei Anwendungsfeldern im Einsatz entwickelte sich das Normteil zu einer Art Wundermaterial. Wobei das „Art“ durchaus auch im Sinne von Kunst zu verstehen ist.

Euro-Paletten werden in allerlei Möbel verwandelt: Regale, Sitzbänke, Tische und Tischerl … Auch als Blumenkisterl, Gartenbegrenzungen oder  Hochbeet-Konstruktionen … sind mir diese markenrechtlich geschützten Standardteile in ihrer Anwendungs- & Gestaltungsvielfalt bereits untergekommen …

Aber als ich dann sah, dass jemand EIS aus Euro-Paletten gemacht hat, war ich echt schwer begeistert!

Euro-Paletten zum Wort EIS gestaltet - sehr cool!
EIS aus Euro-Normpaletten – COOL!

Und ich bin gespannt, was da wohl noch alles möglich wird, wenn allerlei Gestaltungsfreiheit alte Normierungen von ihren Vorgaben befreien und dadurch Neues entsteht :)


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