Allerl-EIS aus Paletten

EIS aus Euro-Paletten?
Also das war mir neu!

Die Alltagsnorm DIN EN 13698 der internationalen Transportlogistik im Rahmen des Europool Tauschsystems … existiert zwar seit mehr als 50 Jahren, sie hat jedoch erst in letzter Zeit die Branchengrenzen gesprengt. Umgangssprachlich als Euro-Palette in allerlei Anwendungsfeldern im Einsatz entwickelte sich das Normteil zu einer Art Wundermaterial. Wobei das „Art“ durchaus auch im Sinne von Kunst zu verstehen ist.

Euro-Paletten werden in allerlei Möbel verwandelt: Regale, Sitzbänke, Tische und Tischerl … Auch als Blumenkisterl, Gartenbegrenzungen oder  Hochbeet-Konstruktionen … sind mir diese markenrechtlich geschützten Standardteile in ihrer Anwendungs- & Gestaltungsvielfalt bereits untergekommen …

Aber als ich dann sah, dass jemand EIS aus Euro-Paletten gemacht hat, war ich echt schwer begeistert!

Euro-Paletten zum Wort EIS gestaltet - sehr cool!
EIS aus Euro-Normpaletten – COOL!

Und ich bin gespannt, was da wohl noch alles möglich wird, wenn allerlei Gestaltungsfreiheit alte Normierungen von ihren Vorgaben befreien und dadurch Neues entsteht :)


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Warum? … bitte weiterfragen!

Motorrad parkt zwischen den Behindertenparkplätzen und macht sie so unbenutzbar - Barrierefreiheit gehört erklärt.
Barrierefreiheit gehört erklärt nicht einfach verordnet.

An diesem Bild ist gut zu erkennen, wohin mangelndes Wissen über die (Hinter)Gründe für barrierefreie Parkplatzgestaltung führt.

KnowHow & KnowWHY!

Ich hatte bei der Parkplatz-Situation ein Deja-vu! Denn mein Leitprinzip für e-Skills und Medienkompetenz: „KnowHow & KnowWHY“ … ist aktueller denn je – nicht nur rund um Barrierefreiheit. Regeln, Entscheidungsprozesse, Zusammenhänge und Konsequenzen müssen kommuniziert, erklärt und vermittelt werden – um eigenständiges & eigenverantwortliches Handeln zu ermöglichen!

Gleichzeitig darf man aber auch selbst nicht aufhören zu fragen: WARUM? Warum wird für Verkehrsschilder und Straßenbemalung gezahlt – aber nicht für Informationsangebote über den Sinn & Zweck dieser Maßnahmen?

Kürzlich erzählte mir eine Rollstuhlfahrerin, dass sie einen Motorradfahrer gefragt hat: Warum parken Sie auf den neuen Leitstreifen für Blinde?
Der Fahrer war ehrlich überrascht und antwortete: Das wusste ich nicht, ich dachte die Streifen wären Kunst.
Das Motorrad wurde sofort umgeparkt und der Fahrer wird wohl auch in Zukunft kein Leitsystem – egal wo – mehr verstellen. Ein kurzes Warum hat die Zukunft verbessert :)

Ich werd ab sofort „Warum!“ nicht mehr als Frage sondern als Appell zum Nachfragen formatieren … Vielleicht kann mir ja mal jemand erklären: Warum/Wann haben wir aufgehört, etwas wirklich verstehen zu wollen?


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Alle spielen mit-einander Karten

eDay’2017 – das Motto „Digitalisierung er/leben“
… und was begeistert mich besonders: Ein analoges Kartenspiel!

Collage aus Spielkarten, Braille-Alphabet, TSB-Logo
eDay-Fundstück: analoges Kartenspiel von TSB.or.at

Warum ich ausgerechnet was Analoges vom eDay mitgenommen hab?
TSB (Transdanubia – Technik für Sehbehinderte & Blinde) hat Spielkarten entwickelt – und produziert diese auch selbst – mit denen Sehende, Sehbeeinträchtigte und Blinde gemeinsam Daddeln – oder auch gegeneinander Zocken – können. Vielerlei optische und haptische Gimmicks für allerlei Vorlieben und Bedürfnisse sind integriert – und sogar das Geheimnis für einen Zaubertrick wurde eingebaut. Und der Clou dabei: Die Rückseite kann individuell an die jeweiligen Auftraggeber/innen – z.B. mit Logo, Slogan und/oder Bildmotiv – angepasst werden.

Damit möglichst viele von diesen analogen Spielkarten erfahren, schick ich die Info hiermit in die digitale Welt hinaus – mit dem Vorschlag: Leute! Holt euch das Kartenset (z.B. online) und setzt euch mal wieder analog mit euren Fans, Freund/innen und Follower/innen zum Spielen zusammen.

Mediengestaltung die alle begeistern kann – nicht nur mich :)

Auf der Webseite von TSB.or.at gibt’s auch noch andere, geniale Lösungen für alltägliche Aufgaben: z.B. eine Minikamera für Brillen, die einem alles mögliche vorliest – von Webseiten, über Infoblätter und Roll-ups … bis hin zum Kleinstgedruckten in Verträgen und Beipackzetteln.


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